Wir sprechen deutsch

Ich bin Deutsche. Mein Mann ist Deutscher. Und auch der Kleine Entdecker besitzt, obwohl er hier in London geboren ist, einen deutschen Pass.

Die CSU wird sich freuen zu hören, dass wir zu Hause deutsch sprechen. Denn das sollte vom Kleinen Entdecker schon erwartet werden: Wer einen deutschen Pass hat, sollte auch ordentlich deutsch sprechen können.

Um die Entwicklung der englischen Sprache hat sich gefälligst die Schule zu kümmern. Immerhin ist sein Lehrer polnischer Abstammung und in London zweisprachig aufgewachsen. Bis auf seinen verräterischen Nachnamen hört oder merkt man ihm seine polnische Herkunft nicht an. Bei ihm ist der Kleine Entdecker also in guten Händen.

Wenn er dann in dreizehn Jahren aus der Schule kommt, kann er ganz von seinem Wettbewerbsvorteil profitieren, den ihm die Fähigkeit, zwei Sprachen zu sprechen, bringt. Aber vielleicht regiert ja bis dahin auch die UKIP, die uns unter Androhung von Abschiebung dazu verdonnert, zu Hause englisch zu sprechen.

Deutschlandflagge

Advertisements

38 thoughts on “Wir sprechen deutsch

  1. Sandra Parsons says:

    Tja, und was macht man dann als Familie, bei denen beide Eltern unterschiedliche Sprachen sprechen? Wie soll das Kind die Sprache des anderen Elternteils lernen, wenn es gezwungen wird, die Landessprache auch zu Hause zu sprechen. Ich meine, ich verstehe den Anlass der Debatte, und es ist auch nicht wirklich schön, wenn man als Lehrer in der ersten Klasse erst mal Sprachunterricht statt Mathe geben muss, aber solche Auswüchse sind doch hoffentlich nur medienwirksame aber de facto unrealisierbare Tagträume!

    Danke für deinen mit Humor geschriebenen Beitrag zu dem Thema, Peggy. Liebe Grüße von der 4-sprachigen Auswandererfamilie.

    1. entdeckeengland says:

      Danke für Deine eigenen Gedanken zum Thema. Bei Euch ist es ja noch deutlich komplizierter mit der Sprachentwicklung. Vielleicht war das Ganze ja auch eine ausgeklügelte Kampagne der CSU, eine wirklich wichtige Debatte anzustoßen (bin ich zu optimistisch?). Denn frühkindliche Sprachförderung ist in der Tat die wichtigste Voraussetzung für Chancengleichheit. Die Engländer sind, was Integration betrifft, sicherlich etwas mehr laissez-fair. Aber die frühe Schulpflicht (spätestens ab 4) aufgrund der integrierten Vorschule hat sicherlich schon vielen mehrsprachigen Kindern den Bildungsweg geebnet. Liebe Grüße aus dem kalten Norden, Peggy

  2. mannigfaltiges says:

    Mit dieser kruden Idee wollte die schwarze Gang unter ihrem Oberkapo Horsti dem Alleinigen mal wieder kräftig am rechten Rand fischen und, als Nebeneffekt, wieder für Schlagzeilen, egal welcher Art, sorgen. Leider ist es wieder mal gelungen. Man sollte sie behandeln wie Netztrolle – aber eigentlich sind sollen Ideen nicht einmal Wert ignoriert zu werden.
    vg.

    1. entdeckeengland says:

      Ja, Propaganda können sie. Das muss man ihnen lassen. Aber man kann auch nicht alles durchgehen lassen. Wie schon gesagt, ich halte die Sprachförderung für ein sehr wichtiges Thema. Kinder können nämlich bei einer sinnvollen Förderung mehrere Sprachen gleichzeitig erlernen. Das erfordert aber sowohl von den Eltern als auch von der Schule Geduld und Toleranz. Und vor allem erfordert es ein modernes Bildungssystem, das Lehrer und Kindergartenerzieher auf die Chancen und Herausforderungen vorbereitet, die eine moderne, international ausgerichtete Gesellschaft bietet.
      Ich habe im letzten Jahr sehr eng mit der Lehrerin meines Sohnes zusammengearbeitet, sodass er möglichst schnell und ganz gezielt die englischen Vokabeln lernt, die er für die verschiedenen Themen brauchte, die in der Vorschule behandelt wurden. Dafür habe ich für die Schule auch einen “German Day” organisiert. Ich habe deutsches Essen mitgebracht, ein deutsches Buch vorgelesen und mein Sohn hat seinen Mitschülern beigebracht auf deutsch bis zehn zu zählen. Ich bin bis heute überrascht, wie schnell er gelernt hat, richtig gut englisch zu sprechen.

      1. mannigfaltiges says:

        Hallo,
        durchgehen lassen sollte man es ihnen auf keinen Fall, sie würden es immer wieder probieren.
        Dein ausführlicher Kommentar ist sehr interessant und Deine Handlungsweise bewundernswert und richtig. Ich komme selbst aus einer eigentlich mehrsprachigen Familie, durfte aber nur deutsch richtig (naja 😉 )lernen. (wobei allerdings auch andere Gründe mitspielten – ist aber schon ein halbes Jhd her) – Tempi passati.
        Nebenbei: ich bin kein Pädagoge aber einen interessanten Ansatz zum Thema “Lernen” verfolgt übrigens Herr Jean-Pol Martin: http://jeanpol.wordpress.com/tag/lernen-durch-lehren/
        vg.

      2. entdeckeengland says:

        Vielen Dank für den Link. Der Ansatz Lernen durch Lehren klingt für mich nachvollziehbar. Wir kennen das sicherlich alle noch aus der Schule. Die Themen, über die man selbst mal einen Vortrag oder eine Projektarbeit ausarbeiten musste, sind noch bis heute tief im Gedächtnis verankert, während so viel anderes entschwunden ist.

  3. Pit says:

    Hallo Peggy,
    soweit ich weiß, gibt es mittlerweile die doppelte Staatsbürgerschaft. Ich könnte z.B. m.W. die amerikanische annehmen und dennoch die deutsche behalten. Werde ich aber nicht, denn ich bin da auch für entweder-oder: für mich selber, aber auch grundsätzlich. Wie heißt es doch so schön: man kann nicht zwei Herren dienen. Und ich könnte hier in den USA nicht guten Herzens meine alleinige Solidarität der USA gegenüber schwören, wenn ich immer noch die deutsche Staatsbürgerschaft hätte. Und meine deutsche kann ich nicht abgeben, denn dann verliere ich meine Pensionsansprüche. Meine staatliche Pension bekomme ich nur, wenn ich auch deutscher Staatsbürger bin. Also bleibt’s dabei, und nur dabei.
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit,
    Pit

    1. entdeckeengland says:

      Lieber Pit, danke für Deinen Hinweis. Ich habe das nochmal recherchiert. In der Tat wurden die Regelungen zur doppelten Staatsbürgerschaft in den letzten Jahren deutlich modernisiert. Für deutsche Auswanderer ist es, nicht so überraschend, auch nochmal einfacher als für ausländische Einwanderer. Deshalb habe ich den Absatz rausgenommen.
      Ich persönlich würde auch keine britische Staatsbürgerschaft beantragen, nicht nur, weil es mir als EU-Bürger keinerlei Vorteile bringt, sondern vor allem, weil ich mich nicht britisch fühle. Aber bei meinem Sohn, der zwar in einem deutschen Haushalt, aber in der britischen Kultur aufwächst, mag das ganz anders sein. Möglicherweise wird er sich eines Tages eher als Brite fühlen als als Deutscher. Vielleicht sieht er sich aber auch nur als Weltbürger. Ich bin gespannt.
      Es ist schon richtig, dass man seine Staatsbürgerschaft nicht so leicht wechseln können sollte, wie seine Unterwäsche. Aber es gibt Situationen, in denen aus praktischen wie emotionalen Gründen eine doppelte Staatsbürgerschaft gerechtfertigt ist.
      Liebe Grüße, Peggy

  4. suzy says:

    Diese ganze Diskussion ist so absolut albern, dass es schon wieder komisch ist. Gerade die Bayern, die ja jetzt wirklich kein “Deutsch” sprechen kommen auf solche Ideen. Ich finde es auch Schade, dass es bei uns die doppelte Staatsbürgerschaft nicht gibt, leider, das ist eine verschenkte Chance und würde der Integration wirklich gut tun.
    Wunderbarer Post, den ich mit einem großen Schmunzeln gelesen habe 😉 Danke!

  5. Maren Wulf says:

    Danke für diesen wunderbar pointierten und dabei angenehm gelassenen Post, liebe Peggy. Hat mich an die Meister asiatischer Kampfkunst erinnert, wie du die gehörnte Schnapsidee elegant ins Leere laufen lässt.

  6. RuleBritannia says:

    Liebe Peggy, super geschrieben.
    Wir leben in Deutschland, ich bin Deutsche, mein Mann ist Engländer, unsere Tochter hat beide Staatsangehörigkeiten. Wir Haben sie vor 21 Jahren in England und in Deutschland registriert und bisher gab es keine Probleme. Zuhause wird englisch und deutsch im Kuddelmuddel gesprochen. Bei What’s App muß ich ständig den Sprachknopf umschalten :D… Bilingual aufgewachsen zu sein bringt ihr große Vorteile, deshalb ist das ein Riesenquatsch was sich die CSU ausgedacht hat… Man könnte es sowieso nie nachprüfen :D.
    Sicher sind es auch nicht unsere Art von Familien, die Zweisprachigkeit als Vorteil sieht, die die Politik im Visier hat, sondern die Familien wo Deutsch gar nicht gesprochen wird. Bloß das muß man anders anfassen, meiner Meinung nach. LG nach London Heike

    1. entdeckeengland says:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Heike. Du hast vollkommen recht, der Angriff richtet sich nicht gegen Familien wie unsere. Aber genauso wie die zunehmende Ausländerfeindlichkeit hier in England, die sich ja auch nicht gegen Deutsche richtet, fühle ich mich dennoch von solchen Entwicklungen betroffen. Und es ist, wie Du sagst, auch ein äußerst wichtiges Thema. Wie allerdings eine türkische Mutter, die kaum deutsch spricht, ihren Kindern gutes Deutsch beibringen soll, ist mir schleierhaft. Aber da ja auch die Bayern ganz besonders gern das konservative Modell unterstützen, bei dem die Kinder möglichst lange am Rockzipfel der Mutter festgetackert sind, ist ihnen die Idee, mehr sprachfördernde Kindergärten einzurichten, wohl noch nicht gekommen. Liebe Grüße, Peggy

  7. ginnietom says:

    CSU ist bald für Deutschland ein Schimpfwort in der Welt…aber es muss sie wohl immer geben…eine eigene Welt für Kleinkarierte, die grade mal über die Tischplatte schauen können…
    schöne Adventszeit nach UK… ❤

    1. entdeckeengland says:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich hoffe nicht, dass Deutschland nur über die Äußerungen der CSU wahrgenommen wird. Das wäre ja schlimm. Eigentlich genießt Deutschland zur Zeit hier in England einen sehr guten Ruf. Zum Glück ist die CSU ja nur eine Regionalpartei. Was ich mir jedoch wünsche, ist, dass das Thema Integration konstuktiver diskutiert wird, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die auch eine schöne Adventszeit. Hier ist es mittlerweile für unsere Verhältnisse knackig kalt geworden.

      1. ginnietom says:

        Ihr habt den Golfstrom…und seid eher wieder auf der warmen Seite…ab grade um 18h hier auch der allererste Schnee und 0 C in Norddeutschland… 😉

      2. entdeckeengland says:

        Das ist alles eine Frage des persönlichen Gefühls 🙂 als ich vor zehn Jahren hierher zog, fand ich die Winter unglaublich mild. Heute ziehe ich bei Temperaturen unter 10 Grad die dicke Daunenjacke an. 🙂

  8. Martina Ramsauer says:

    Liebe Peggy, du kennst ja meine Einstellung zur Mehrsprachigkeit bereits und ich hoffe, dass das auch die Engländer eines Tages so sehen werden! Ich bin aber auch der Meinung, dass man die Landessprache lernen muss.

    1. entdeckeengland says:

      Liebe Martina, ich sehe gerade aus Deinem Kommentar, dass Du wahrscheinlich den Auslöser für den Post gar nicht mitbekommen hast. Mein Mann, der mein treuester Leser und konstruktiver Kritiker ist, hat mich gestern abend auch darauf hingewiesen, dass ich nirgendwo Bezug genommen habe auf den Vorschlag der CSU, dass Zuwanderer, die in Deutschland leben wollen, zu Hause gefälligst deutsch reden sollen, um so die Sprache besser zu lernen. Natürlich sollte jeder, der in ein anderes Land zieht, die Sprache des Landes erlernen, aber der Vorschlag war nicht nur realitätsfern, sondern auch im Ton deutlich daneben. Schade, dass es keine intelligenteren Überlegungen zu diesem Thema gibt. Hier in Großbritannien erfreut sich zwar eine gewisse rechtspopulistische Partei (die UKIP) auch eines großen Zulaufs, aber soweit ist es bislang zum Glück noch nicht gekommen, dass man den Bürgern vorschreibt, wie sie zu Hause reden sollen. Das würde wohl auch gegen das Selbstverständnis jeden Briten verstoßen. Sei lieb gegrüßt, Peggy

      1. Martina Ramsauer says:

        Liebe Peggy, ich danke dir herzlichst für deine zusätzlichen Erklärungen, die mir zeigen, dass ich deinen Beitrag auch richtig verstehe und so nun alles klar ist.Ti ringrazio tanto per le tue spiegazioni accessorie. Many thanks for your accessory explanations. Merci beaucoup pour tes explications supplémentaires!! Ich wünsche dir und deiner Familie ein entspanntes Wochenende.:)

      2. nurmalich says:

        ….dass man den Bürgern vorschreibt, wie sie zu Hause reden sollen. Das würde wohl auch gegen das Selbstverständnis vielleicht nicht aller, aber doch der meisten Deutschen verstoßen.

  9. RIchard Hof says:

    Hallo Peggy,
    mein Name ist Richard Hof, komme aus Bayern, eigentlich dem Stammsitz der CSU. Bitte glaubt in Britannien nicht, daß wir auch als Bayern immer hinter den Aussagen unserer Volksvertreter stehen. Dies wird bei euch nicht anders sein. Natürlich hilft es, die Sprache des Landes in dem man lebt zu sprechen um einfach besser integriert zu werden. Ein Beispiel: Mein Onkel ist vor 30 Jahren nach Australien ausgewandert, ich fragte ihm bei einen Besuch: Wie konntest du in der kurzen Zeit so schnell Englisch lernen, du hattest überhaupt keine Kenntnisse. Er antwortete mir, weil ich auch englisch gedacht habe. Zuhause wurde aber nach wie vor Deutsch gesprochen, mittlerweile ist es aber ein Mischmasch zwischen Deutsch und Englisch. Meine abschließende Meinung ist, es ist ein Stück Heimat zuhause zu sprechen wie man will und man sollte sich seine Kultur und seine Wurzeln nicht verwässern lassen.

    Liebe Grüße
    Richard

    1. entdeckeengland says:

      Lieber Richard,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Selbstverständlich würde ich nie alle Bayern über einen Kamm scheren. Ich gebe mir alle Mühe, Menschen nicht nach ihrer Herkunft zu beurteilen, sondern nach dem, was sie sagen und tun. Und natürlich identifiziert sich auch hier in England nicht jeder mit jedem Politiker. Wäre ja auch langweilig und der Demokratie nicht zuträglich.
      Dieser Post war auch keinesfalls wörtlich gemeint, sondern als Parodie gedacht. Wie Du vielleicht aus meinen Kommentaren an anderer Stelle schon erfahren hast, ist es bei uns zu Hause auch nicht so, dass englisch sprechen verboten ist. Das ginge gar nicht. Mein Sohn geht auf eine englische Schule und er braucht Unterstützung bei den Hausaufgaben. Er spricht zwar mittlerweile sehr gut englisch, aber sein englisches Vokabular ist schon noch deutlich geringer als sein deutsches. Was eben daran liegt, dass unsere Alltagssprache deutsch ist und ich überwiegend (wohlgemerkt nicht nur) deutsche Kinderbücher vorlese. Wir achten zu Hause auch darauf, dass er gut und möglichst richtig deutsch spricht. Auf englisch kann ich das gar nicht leisten, weil ich selbst nicht so gut englisch spreche wie ein Muttersprachler. Zudem sind wir eben die einzigen, die ihm deutsch beibringen können. Englisch lernt er in gewisser Weise durch die Umgebung von ganz allein.
      Ich finde es auch wichtig, dass man als Immigrant die Sprache seines Gastlandes erlernt. Als ich nach England zog, konnte ich gut genug sprechen, um in meinem Fachbereich zu arbeiten. Aber richtig gut sprechen habe ich erst hier gelernt durch den täglichen Umgang mit Kollegen und Freunden. Englische Bücher und englische Filme haben ebenfalls geholfen (und sie tun es noch :-)). Aber mit meinem Mann habe ich zu Hause immer deutsch (naja, bis auf die eine oder andere englische Redewendung) gesprochen. Ich glaube auch nicht, dass es unserer Sprachentwicklung gut getan hätte, wenn wir gegenseitig unsere Fehler verstärkt hätten. 🙂
      Liebe Grüße aus Greenwich.
      Peggy

  10. ledrakenoir says:

    Sehr gut geschrieben – wenn es so gefährlich ist, eine andere sprache sprechen, in seinem haus waren – so gäbe es viele mehr, die nur eine sprache sprechen konnte… 🙂

    1. ledrakenoir says:

      In meiner Kindheit lebten wir an verschiedenen Stellen in Europa – Wir haben immer sprachen Dänisch zu Hause – wie auch immer, ich spreche heute 6 Sprachen – aber nicht alle gutes schreiben konnte… 🙂

      1. entdeckeengland says:

        Danke, Drake. Die Sprache eines Landes zu erlernen ist der erste Schritt, seine Kultur zu begreifen. Schade, dass viele die Neugier verloren haben und der Angst vor dem Fremden immer mehr Raum geben.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s